Öl-Investitionen sinken
Die Internationale Energieagentur IEA warnt vor zu niedrigen Investitionen in die Erdölförderung. Im laufenden Jahr dürften nach Schätzung der IEA die weltweiten Investitionen um 5% auf 570 Mrd. Dollar sinken, nachdem sie seit 2017 meist bei rund 600 Mrd. Dollar gelegen haben. Von sinkenden Investitionen profitieren besonders die Ölländer des Nahen Ostens und Russland, deren Ölquellen sich langsamer erschöpfen, schreibt die IEA. Stärker auf Investitionen angewiesen seien insbesondere die USA mit ihren Fracking-Vorkommen. Ganz ohne Investitionen werde die Ölproduktion in den hochentwickelten Ländern innerhalb von zehn Jahren um 65% sinken, während sie im Nahen Osten und Russland nur um 45% zurückgehen würde. Der Anteil des Ölkartells OPEC und Russlands am globalen Ölmarkt würde von aktuell 43% auf 53% steigen und im Jahr 2050 sogar 65% erreichen. / [IEA](https://iea.blob.core.windows.net/assets/0edbecab-acf7-4701-bcb4-3fa9927787fa/TheImplicationsofOilandGasFieldDeclineRates.pdf) (EN), [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/8041488) (RU)
19.09.2025
Unser Telegram-Kanal
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem Telegram-Kanal