Kritik an Steuerreform

Die von der russischen Regierung angekündigten Steuererhöhungen für Wirtschaft und Bürger sind beim Unternehmerverband RSPP teilweise auf Kritik gestoßen. Die Wirtschaft unterstütze nicht die geplante Einkommensteuer auf Erträge aus dem Verkauf von Aktien und Anteilen, sagte RSPP-Chef Alexander Schochin im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin RBC. Mittlerweile werden solche Deals nicht besteuert, wenn die zu verkaufenden Aktien oder Anteile sich mehr als fünf Jahre im Besitz befinden. Ab Januar 2025 möchte das Finanzministerium die Einkommensteuer erheben, wenn der Wert der Verkäufe 50 Mio. Rubel (514.400 Euro) im Jahr übersteigt. Stattdessen sollte die für die Steuerbefreiung relevante Besitzdauer der Anteile von fünf auf drei Jahre reduziert werden, schlägt der RSPP vor. Außerdem macht sich der Verband dafür stark, die Mindestbeteiligungsgrenze, die für die Befreiung von der Dividendensteuer erreicht werden muss, von derzeit 50% auf 25% zu senken. / [RBC](https://www.rbc.ru/economics/04/06/2024/665df3a39a79477755ee2c9a), [Forbes](https://www.forbes.ru/investicii/513967-glava-rspp-vystupil-protiv-casti-nalogovyh-predlozenij-minfina?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (alle RU)

06.06.2024

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