Kritik an „Kwas-Diskreditierung“
Das russische Finanzministerium möchte Kwas als Süßgetränk einstufen. Das würde zu einer höheren Besteuerung des traditionellen, aus Brot hergestellten Getränks führen. Wegen seines Zuckergehalts sei Kwas genauso schädlich für die Gesundheit wie andere Süßgetränke, verteidigte das Ministerium seine Initiative. Zuvor hatte der Präsident des russischen Getränkeherstellers Otschakowo, Alexej Kotschetow, in einem Brief an Finanzminister Anton Siluanow die Einstufung von Kwas als Süßgetränk kritisiert. Sie „diskreditiert eines der Symbole des russischen Volkes“, klagte er. Als Folge würden die Menschen wie in den 1990er-Jahren „schädlichen ausländischen Brausegetränken“ den Vorzug geben, so Kotschetow. Zurzeit beträgt die Verbrauchssteuer auf Süßgetränke 7 Rubel (7 Eurocent) pro Liter. Ab 1. Januar soll sie auf 10 Rubel steigen. / [RBC](https://www.rbc.ru/business/22/10/2024/6717c7b69a7947ae9230b287) (RU)
27.10.2024
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