Kommunalgebühren immer höher

Die Tarife für Wohnraum und kommunale Dienstleistungen in Russland werden in diesem Jahr im Schnitt um 11,9% ansteigen. Das kündigte Wladimir Koschelew, stellvertretender Vorsitzender des Staatsduma-Ausschusses für Bau- und Wohnungswesen, am Samstag an. Dass der Anstieg über der prognostizierten Inflationsrate liegt, erklärte er mit der Notwendigkeit, in die Modernisierung der Versorgungsinfrastruktur zu investieren. Die russische Zentralbank erwartet für dieses Jahr eine Teuerungsrate von 7,0–8,0%. Je nach Region werde die Erhöhung der Kommunalabgaben aber unterschiedlich ausfallen, sagte Koschelew. Die Entscheidung sei den regionalen Tarifkommissionen überlassen. Am 1. Juli wurden die Kommunalgebühren russlandweit um durchschnittlich 9,8% angehoben. Für 2026 und 2027 plant die Regierung weitere Erhöhungen von 5,4% bzw. 4,8%. Die Kartellbehörde FAS kündigte an, die Entwicklung der Tarife im Blick zu behalten. / [TASS](https://tass.ru/ekonomika/23969433), [RBC](https://www.rbc.ru/rbcfreenews/682846649a7947f03af0c950), [Russ. Zentralbank](https://www.cbr.ru/press/pr/?file=25042025_133000key.htm) (RU)

19.05.2025

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