Die Krise der russischen Kohleindustrie wird sich 2026 weiter verschärfen. Das Energieministerium rechnet für das laufende Jahr mit saldierten Gesamtverlusten der Branche in Höhe von 576 Mrd. Rubel (6,15 Mrd. Euro). Diese Angabe bezieht sich auf die Gesamtverluste der defizitären Kohleunternehmen abzüglich der Gewinne der profitablen Unternehmen. 2025 hatten die saldierten Verluste bei 408 Mrd. Rubel (4,36 Mrd. Euro) gelegen. Der Iran-Krieg habe bisher nur zu einem geringfügigen Anstieg der Kohlepreise geführt, erklärt das Ministerium. Zugleich führe der steigende Ölpreis zu höheren Transportkosten. / Vedomosti (RU)