Klagewelle gegen Kinos

Die ehemalige Russlandtochter des Hollywood-Studios Sony Pictures hat in den letzten beiden Wochen insgesamt 20 Klagen gegen russische Kinobetreiber eingereicht. Die Forderungen des inzwischen als Content-Club firmierenden Unternehmens summieren sich auf rund 980 Mio. Rubel (10,7 Mio. Euro). Dabei handle es sich um „Schulden“ aus der Vorführung von Filmen, die in russischen Kinos noch vor dem offiziellen Rückzug der Amerikaner vermeintlich unerlaubt über die Leinwand liefen, erfuhr das Wirtschafsmagazin RBC. Die größte Klage wurde gegen die Kinokette Formula Kino eingereicht, von der Content-Club 436,4 Mio. Rubel (4,8 Mio. Euro) fordert. Nach dem 24. Februar 2022 hatten mehrere US-Studios die Veröffentlichung ihrer Filme in Russland eingestellt. Da Kinopremieren abgesagt wurden, blieben ältere Hollywood-Filme länger in den Kinos. **/** [RBC](https://www.rbc.ru/technology_and_media/27/02/2025/67bf11d99a7947632c671b33), [Vedomosti](https://www.vedomosti.ru/society/news/2025/02/27/1094812-bivshii-ofis-sony) (alle RU)

02.03.2025

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