IWF stoppt Russland-Pläne

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Pläne zur Wiederaufnahme seiner Russland-Berichterstattung verworfen. Das teilte der russische Vertreter im IWF-Exekutivrat, Alexej Moschin, mit. Die offizielle Begründung für die „Verschiebung auf unbestimmte Zeit“ sei, dass der IWF zu den geplanten Gesprächen in Moskau „technisch“ noch nicht bereit sei. Zugleich deutete Moschin an, dass der IWF mit seiner Entscheidung tatsächlich der Kritik an seinen Russland-Plänen nachgegeben habe. Offen bleibt die Frage der Nachfolge von Moschin als russischer IWF-Exekutivdirektor, bemerkt die britische Wirtschaftszeitung Financial Times. Russland hatte für den Posten die ehemalige Vizechefin der russischen Zentralbank Xenija Judajewa vorgeschlagen. Da sie unter US-Sanktionen stehe, sei unklar, wie sie diese Aufgabe erfüllen könnte. / [Financial Times](https://www.ft.com/content/8d40607c-2147-4b19-8ad7-a491e5556e92) (EN), [RBC](https://www.rbc.ru/economics/18/09/2024/66e9feaf9a79473de9a15cfc) (RU)

19.09.2024

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