Italiener mehrheitlich geblieben

Drei von zehn italienischen Unternehmen, die bis 2022 in Russland aktiv waren, haben den Markt seitdem verlassen. Das sagte der Präsident der Italienisch-Russischen Handelskammer, Vincenzo Trani, in einem Interview. Die verbleibenden 70% würden „leiden“, sagte Trani, der vor zehn Jahren den heute größten russischen Carsharing-Anbieter Delimobil gegründet hatte. Hauptgrund für die Probleme seien die Einschränkungen wegen der Sanktionen gegen Russland. So hätten sich die Exporte aus Italien nach Russland von einst 8-9 Mrd. Euro pro Jahr auf 4 Mrd. Euro mehr als halbiert. Viele italienische Unternehmen fragen sich daher, ob es sich noch lohnt, in Russland zu bleiben, so Trani. Dass bisher nur eine Minderheit Russland verlassen hat, erklärt er auch damit, dass italienische Unternehmen nicht durch staatliche Ausfallgarantien abgesichert sind, wie es zum Beispiel bei den deutschen Automobilkonzernen der Fall gewesen sei. / [RBC](https://www.rbc.ru/business/21/05/2025/682cec599a7947669decccc3) (RU)

22.05.2025

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