Inkasso-Verbot im Gespräch
Westliche Unternehmen sollen nicht mehr in Russland Schulden eintreiben dürfen. Das sieht der Entwurf eines Präsidialerlasses vor, den das Justizministerium veröffentlicht hat. Von dem Verbot könnten nicht nur Banken und Inkasso-Unternehmen mit westlichen Eigentümern, sondern auch mit westlichen Mitgliedern im Aufsichtsrat betroffen sein. Ihnen soll die Möglichkeit genommen werden, mit ihrer Tätigkeit in Russland Gewinne zu erzielen, begründet das Ministerium seinen Vorschlag. Aktuell sind in Russland 477 Unternehmen mit Inkasso-Vollmachten registriert. Zu den westlichen Vertretern der Branche gehören der deutsche Inkasso-Dienst EOS sowie ausländische Banken wie Raiffeisen, Unicredit und OTP. / [Vedomosti](https://www.vedomosti.ru/finance/articles/2024/01/19/1015745-v-rossii-mogut-zapretit-rabotu-kollektorov-s-nedruzhestvennimi-aktsionerami) (RU)
23.01.2024
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