ING Group verzichtet auf Geschäftsverkauf

Die niederländische ING Group rückt von dem geplanten Verkauf ihrer russischen Tochterbank „ING Bank (Eurasia)“ an die „Global Development“ AG ab. Die Vereinbarung wurde aufgelöst, da keine Gewissheit bestehe, dass der Käufer die erforderlichen Genehmigungen erhalten könne, teilte das Unternehmen mit. ING sieht nach eigenen Angaben keine Zukunft in Russland und konzentriert sich auf die Beendigung der Aktivitäten auf dem russischen Markt. Die Bankengruppe prüfe derzeit weitere Schritte zur Erreichung dieses Ziels, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das Unternehmen habe seit Februar 2022 keine neuen Verträge mit russischen Kunden abgeschlossen, den Umfang seiner Geschäftstätigkeit reduziert und Maßnahmen ergriffen, um das Russlandgeschäft von den Netzwerken und Systemen der Bankengruppe zu trennen, stellte die Pressestelle klar. Der Verkauf des Russlandgeschäfts wurde im Januar 2025 angekündigt. Damals bezifferte die ING Group den Gewinnrückgang infolge der Transaktion auf rund 700 Mio. Euro. Die „Global Development“ sollte 100% der Anteile an der AG „IN Bank (Eurasia)“ erwerben. Der Kaufpreis wurde damals nicht bekannt gegeben. Der Deal musste noch durch die Aufsichtsbehörden genehmigt werden. / ING (EN), Forbes (RU)

09.04.2026

Vorheriger Beitrag

Neubaunachfrage im Abwärtstrend

Nächster Beitrag

Kursverluste nach Waffenruhe

Unser Telegram-Kanal

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem Telegram-Kanal

Возврат к списку