Hypothekenmarkt bricht ein

Im Juli haben russische Banken 76.700 Hypothekenkredite an Privatpersonen vergeben. Das waren um 57% weniger als im Rekordmonat Juni, in dem Immobilienkäufer noch von einem umfassenden staatlichen Förderprogramm Gebrauch machen konnten. Das geht aus Daten des Marktanalysten Frank RG hervor. Der Wert der Kredite halbierte sich von 770 Mrd. Rubel (8,2 Mrd. Euro) im Juni auf 348,5 Mrd. Rubel (3,7 Mrd. Euro) im Juli. Im Vergleich zu Juli 2023 ging die Anzahl der Hypothekenkredite um 55% und ihr Wert um 47% zurück. Das war der stärkste nicht saisonbedingte Einbruch seit April 2022, dem Höhepunkt der Krise. Im Juli lag die Summe der an Privatpersonen vergebenen Hypotheken nahe dem Februar-Wert von 329,4 Mrd. Rubel (3,5 Mrd. Euro). Die durchschnittliche Kredithöhe erreichte mit mehr als 4,5 Mio. Rubel (48 Mrd. Euro) einen neuen Höchststand. Im Rahmen des am 1. Juli ausgelaufenen Immobilien-Förderprogramms hatte die russische Regierung den Käufern einen maximalen Zinssatz für Hypothekenkredite von zuletzt 8% garantiert. / [RBC](https://www.rbc.ru/finances/06/08/2024/66b1cbae9a79475ff72e2e70?from=short_news) (RU)

07.08.2024

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