HP-Laptops vor Ausschluss aus Parallelimport-Liste
Das russische Industrie- und Handelsministerium will Laptops und Server der Hersteller Hewlett Packard (USA) und Fujitsu (Japan) aus der Liste der für den Parallelimport zugelassenen Produkte streichen. Die Wirtschaftszeitung Kommersant konnte einen einschlägigen Verordnungsentwurf einsehen. Andere Produkte beider Hersteller sind dem Bericht zufolge nicht betroffen. Das Industrie- und Handelsministerium wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht dazu äußern. Laut Insidern muss die Entscheidung noch mit anderen Ministerien abgestimmt werden. Der russische IT-Hersteller Fplus begrüßte den geplanten Schritt: Die Parallelimporte würden sich negativ auf die einheimischen Produzenten auswirken und die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen ihres Zwecks berauben, so die Begründung. Als Reaktion auf den Rückzug westlicher Hersteller hatte die russische Regierung seit 2022 erlaubt, zahlreiche Markenprodukte „parallel“, d. h. ohne Erlaubnis der Rechteinhaber nach Russland einzuführen. In dieser Woche kündigte das Industrie- und Handelsministerium an, den Parallelimport zu beschränken. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7674945), [Forbes](https://www.kommersant.ru/doc/7674945) (beide RU)
27.04.2025
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