Handel mit Globalem Süden
China und Russland gewinnen als Handelspartner des sogenannten Globalen Südens an Gewicht, während die Bedeutung des Westens abnehme. Zu diesem Schluss kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Auswertung von Handelsdaten. So sei der Anteil Chinas am Handel der 25 Länder des Globalen Südens seit 2019 von 19% auf 20% gewachsen, während die EU um zwei Prozentpunkte auf 14% einbüßte. Die USA kamen 2023 unverändert auf 18%. Der Anteil Russlands stieg von 1% auf 2%, stellen die Analysten fest, wobei sie den russischen Handel nur indirekt über seine Handelspartner erfassen konnten. Deutschland liegt der Studie zufolge seit 2010 unverändert bei 4%, mit Ausnahme der Jahre 2021 und 2022, als es nur 3% des Handels mit dem Globalen Süden auf sich vereinte. / [IW Köln](https://www.iwkoeln.de/studien/simon-gerards-iglesias-deutschland-stagniert-china-und-russland-expandieren.html)
09.05.2024
Unser Telegram-Kanal
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem Telegram-Kanal