Finnlands Grenze zu Russland bleibt mindestens bis zum 11. Februar geschlossen. Wie die finnische Innenministerin Mari Rantanen am Donnerstag mitteilte, wurde die im Dezember beschlossene Schließung aller neun Grenzübergänge um vier Wochen verlängert. Rantanen begründete die Verlängerung mit der „weiter bestehenden Gefahr eines hybriden Einflusses Russlands“. Das russische Vorgehen lasse Helsinki „keine andere Wahl“. Die Grenze war Mitte vergangenen Monats wegen des starken Zustroms von Asylbewerbern aus dem Nahen Osten und Afrika vorerst bis zum 14. Januar geschlossen worden. Die finnischen Behörden werfen Russland vor, diese Migration gezielt zu fördern. Präsident Sauli Niinistö sprach sogar von einem „Racheakt des Kremls“ für den Nato-Beitritt Finnlands. Moskau wies diese Behauptungen zurück. Laut Innenministerin Rantanen halten sich im russischen Grenzgebiet weiterhin viele Geflüchtete auf. Sie würden dort auf eine Wiedereröffnung der Grenze warten. / [Iltalehte](
https://www.iltalehti.fi/politiikka/a/04181e02-0d05-47cd-8d2b-3f8a9b9ea075) (фин.), [Kommersant](
https://www.kommersant.ru/doc/6444731)