Grünes Licht für Rosatom-Deal mit DP World

Der Föderale Antimonopoldienst (FAS) hat eine Transaktion zwischen Rosatom und DP World über den Erwerb von 49% an einem Joint Venture (JV) genehmigt. Rosatom will über das Joint Venture eine Beteiligung an der Fernöstlichen Seeschifffahrt (DVMP), der Dachgesellschaft der FESCO-Gruppe, erwerben. Dies berichtet die Zeitung Izvestia unter Berufung auf Quellen, die den Vertragsparteien nahestehen.

Derzeit werde der Deal durch die Regierungskommission geprüft, erfuhr die Zeitung. Nach Angaben des Einheitlichen staatlichen Registers juristischer Personen hat Rosatom am 24. Dezember das Joint Venture Global Logistics registrieren lassen, in das 92,5% der Anteile an der DVMP eingebracht werden sollen. Die russische Seite behält 51%, die emiratische 49% im Austausch gegen eine Bareinlage. Nach Einschätzung von Sofia Kirsanowa, Senior-Analystin bei SberCIB, könnte der Anteilswert der arabischen Seite etwa 145–150 Mrd. Rubel (ca. 1,55-1,6 Mrd. Euro) betragen, was auf einen Gesamtwert der FESCO-Gruppe von etwa 300 Mrd. Rubel (ca. 3,2 Mrd. Euro) schließen lässt.

Die Gründung eines gemeinsamen Betreibers könnte die Entwicklung der Nordostpassage (NOP) erheblich vorantreiben und die Lieferzeiten für Güter zwischen China und Europa verkürzen, so die Experten. Derzeit verläuft der Hauptstrom des Containerverkehrs durch den Suezkanal und dauert durchschnittlich 45–60 Tage. Der Transport durch die russische Arktis-Route könnte diese Zeit um etwa die Hälfte verkürzen. / Izvestia (RU)

08.04.2026

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