Gefahr für Novatek
Die geplanten EU-Sanktionen gegen russisches Flüssiggas (LNG) würden ein Unternehmen besonders hart treffen: Novatek, der größte private russische Erdgaskonzern, könnte mehr als zwei Drittel der vertraglich vereinbarten Lieferungen seines Förderstandorts Jamal LNG verlieren. Die EU plant zwar kein Importverbot für russisches LNG, will jedoch den Reexport von europäischen Häfen in andere Länder stoppen. Das könnte dazu führen, dass Novatek bis zu 11,8 Mio. Tonnen LNG pro Jahr nicht an seine Abnehmer liefern kann, so das Blatt. Betroffen wären vor allem Kunden in China und Indien. Die Kapazität von Jamal LNG liegt bei 16,5 Mio. t jährlich. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6692081) (RU)
16.05.2024
Unser Telegram-Kanal
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem Telegram-Kanal