Gazprom setzt sich durch
Das Arbitragegericht von St. Petersburg hat den Energieversorgern Engie S.A aus Frankreich und Innogy Energie aus Tschechien verboten, ihren Streit mit dem russischen Staatskonzern Gazprom vor dem Schiedsgerichtshof der Internationalen Handelskammer ICC auszutragen. Damit gab das Gericht der Klage von Gazprom statt. Zuvor hatte sich der Staatskonzern mit ähnlichen Klagen gegen mehrere westliche Unternehmen durchgesetzt, die Gazprom wegen im Jahr 2022 ausgebliebenen Gaslieferungen auf Schadenersatz verklagt hatten. Weil aber die EU die Erbringung von Rechtsdienstleistungen an russische Unternehmen untersagte, sah Gazprom sein Recht auf ein faires internationales Verfahren verletzt und zog deshalb vor das Arbitragegericht von St. Petersburg. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6774885) (RU)
22.06.2024
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