Exportverbot für Reis verlängert

Die Ausfuhr von Reis aus Russland bleibt bis mindestens 31. Dezember 2024 untersagt. Die russische Regierung hat den Ende Juni auslaufenden Exportstopp um weitere sechs Monate verlängert. Der Beschluss diene der „Stabilität des Inlandsmarktes“, hieß es aus dem Kabinett. Der Ausfuhrstopp betrifft nicht den Export in die Mitgliedstaaten der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU). Ebenfalls ausgenommen bleiben Hilfslieferungen sowie der Export im Rahmen des internationalen Transitverkehrs. Ein sechsmonatiges Ausfuhrverbot für Reis wurde erstmals 2022 verhängt. Seitdem wurde es mehrmals verlängert. Die Maßnahme trage zur Ernährungssicherheit und zur Preisstabilität in Russland bei, erklärt das russische Landwirtschaftsministerium. Außerdem helfe sie, eine Versorgungsknappheit zu vermeiden. / [RBC](https://www.rbc.ru/rbcfreenews/668951df9a79475b0315be6d) (RU)

08.07.2024

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