Die russische Regierung hat den Ende Dezember auslaufenden Exportstopp für Reis um weitere sechs Monate verlängert. Die Maßnahme diene der „Versorgungsstabilität des Inlandsmarktes“, hieß es zur Begründung. Vom Verbot ausgenommen wurden diesmal Reissamen, die als Saatgut dienen. Laut Regierung geschah dies „auf Bitte von Partnerländern“. Konkrete Länder wurden nicht genannt. Ein sechsmonatiges Ausfuhrverbot für Reis wurde erstmals Mitte 2022 verhängt. Seitdem wurde es mehrmals verlängert. Der Ausfuhrstopp betrifft nicht den Export in die anderen Mitgliedstaaten der Eurasischen Wirtschaftsunion (Armenien, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan). Ebenfalls ausgenommen bleiben Hilfslieferungen sowie der Export im Rahmen des internationalen Transitverkehrs. / [Russ. Regierung](
http://government.ru/news/53820/), [Kommersant](
https://www.kommersant.ru/doc/7401984) (beide RU)