Exportverbot für Hartweizen
Das russische Landwirtschaftsministerium will den Export von Hartweizen für ein halbes Jahr verbieten. Ziel sei es, die Lebensmittelversorgung in Russland zu sichern, erklärt das Ministerium in seinem Entwurf einer Regierungsanordnung. Experten sehen in der Maßnahme einen Versuch, den Preisanstieg für die Weizenart, die vor allem zur Herstellung von Nudeln verwendet wird, zu bremsen. So sollen sich die Hartweizenpreise für russische Produzenten laut Branchenkennern in den vergangenen Monaten beinahe verdoppelt haben. Grund dafür sei das Wachstum der Exporte angesichts einer starken weltweiten Nachfrage. Allein im Zeitraum September-Oktober seien 250.000 Tonnen Hartweizen exportiert worden, so eine Schätzung. Üblich seien 100.000 Tonnen in einer ganzen Saison. Allerdings macht Hartweizen nur einen Bruchteil der russischen Weizenexporte insgesamt aus, die sich in den vergangenen beiden Monaten auf 19 Mio. Tonnen summierten. Sein Anteil an der russischen Weizenproduktion insgesamt, die im vergangenen Jahr 104 Mio. erreichte, beträgt rund 1%. / [**Kommersant**](http://link.kammer.ru/c/7/eyJhaSI6NjYxMDkyMTYsImUiOiJ5bDNxM2hreW9xZXJqN29nd3cybTgydHlnNzE0OWdzN0Bob29rLmludGVncm9tYXQuY29tIiwicmkiOiJjb250YWN0LTI1ZTMwYWU3ZTlmZGVjMTE4MmU1MDAwZDNhNDU1ODcwLWMyZTFhN2RmMTU0MTQ3Yzc5NmUxODUwMmVkYzVkYTYyIiwicnEiOiJwMS1iMjMzMDYtN2VlMmIyODlkNmU5NDE2OGEzZjdiMTMxYzE1ZjA2NTMiLCJwaCI6bnVsbCwibSI6dHJ1ZSwidWkiOiIxOCIsInVuIjoiIiwidSI6Imh0dHBzOi8vd3d3LmtvbW1lcnNhbnQucnUvZG9jLzYzMTI0NjI_X2NsZGVlPUh1MnhIRlRmLTRkTTFfU0poMl93dHl4X1NTbldUa1A3a1UyNUJjNEpVWjBMR29wSHBUSUJ4Y21uSmUzemk4cUM2TFo2Qm1NYWFSWmlUbEhjMC0tbXlJT1hOcmFPR3g1bkxiQ1Ffbm1HaEdZJnJlY2lwaWVudGlkPWNvbnRhY3QtMjVlMzBhZTdlOWZkZWMxMTgyZTUwMDBkM2E0NTU4NzAtYzJlMWE3ZGYxNTQxNDdjNzk2ZTE4NTAyZWRjNWRhNjImdXRtX3NvdXJjZT1DbGlja0RpbWVuc2lvbnMmdXRtX21lZGl1bT1lbWFpbCZ1dG1fY2FtcGFpZ249TW9yZ2VudGVsZWdyYW1tJTIwVmVyc2FuZCUyMERFJmVzaWQ9MzJiZGFlMmMtMzQ3OS1lZTExLTgxNzktMDAwZDNhYWFlOWQ5In0/3EAUH5LcQb8YdyO-GGqZVQ) (RU)
03.11.2023
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