Exportabhängigkeit minimal
Die Abhängigkeit der russischen Volkswirtschaft vom Export ist so gering wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen, geht aus Daten der Statistikbehörde Rosstat hervor. Im vergangenen Jahr trugen die Exporte demnach 23,3% zum russischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Das ist der niedrigste Wert seit 1995, als die Statistik eingeführt wurde, sowie seit 2011, seit das russische BIP nach einer neuen Methode berechnet wird. Die Nutzung dieser neuen Methode, die auch Wohnkosten und Rüstungsausgaben berücksichtigt, erhöht das nominale BIP im Vergleich zur vorherigen Berechnungsweise um 7–9%. 2022 betrug der Beitrag der Exporte noch 27,7%. Im vergangenen Jahr wurden Waren und Dienstleistungen im Wert von 465,4 Mrd. US-Dollar (432,4 Mrd. Euro) aus Russland ausgeführt, berichtete die Zentralbank in Moskau. Hauptursächlich für den Rückgang um 27% gegenüber 2022 seien die gesunkenen Rohstoffpreise gewesen. Erdöl verbilligte sich 2023 im Jahresvergleich um 16% auf durchschnittlich 80,6 US-Dollar je Barrel, schätzte der Internationale Währungsfonds (IWF). Der russische Zoll gibt den wertmäßigen Anteil mineralischer Produkte (hauptsächlich Öl und Gas) an den russischen Exporten im Jahr 2023 mit 61% an. 2022 seien es noch 66% und zwischen 2011 und 2014 mindestens 70% gewesen. / [RBC](https://www.rbc.ru/economics/01/04/2024/66069b9a9a7947ce87588aff) (RU)
03.04.2024
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