EU verbannt Southwind Airlines
Die Europäische Union hat die Fluggesellschaft Southwind Airlines mit Sitz im türkischen Antalya wegen mutmaßlichen Verbindungen zu Russland aus ihrem Luftraum verbannt. Auslöser war eine Untersuchung in Finnland, die ergab, dass die wesentlichen Eigentumsanteile an der Fluggesellschaft und die tatsächliche Kontrolle nicht mit türkischen, sondern mit russischen Akteuren verbunden seien. Daraufhin verbannte zuerst Finnland die Airline aus seinem Luftraum. Am 28. März zog auch die EU mit einem europäischen Flugverbot nach. Der Bann wurde im Rahmen der Russland-Sanktionen ausgesprochen. In der EU hatte Southwind Airlines (eigentlich Cortex Aviation and Tourism Trade) Berichten zufolge Ziele wie Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart in Deutschland sowie Heraklion in Griechenland im Flugplan. Am Freitag verzögerte sich darüber hinaus ein Flug der ägyptischen Fluggesellschaft Air Cairo mit russischen Touristen an Bord um elf Stunden. Die Maschine sollte von Scharm El-Scheich nach Moskau fliegen. Der Grund für die Verzögerung könnte der Verdacht seitens der EU auf Verbindungen zwischen Air Cairo und Southwind Airlines sein, mutmaßte ein Insider im Gespräch mit dem russischen Verband der Reiseveranstalter ATOR. / [Turizm Guncel](https://www.turizmguncel.com/haber/avrupada-southwinde-skandal-yasak) (TR), [Forbes](https://www.forbes.ru/biznes/509296-es-zapretil-polety-aviakompanii-southwind-airlines-iz-za-svazej-s-rossiej?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (RU)
01.04.2024
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