Erzeuger mit Preiserhöhungen
Immer mehr russische Großhersteller wollen in absehbarer Zeit ihre Erzeugerpreise erhöhen. Im dritten Quartal dieses Jahres betrug ihr Anteil 23% und war damit so hoch wie noch nie seit Anfang 2022 (35%). Das zeigt eine aktuelle Quartalsstudie des russischen Unternehmerverbandes RSPP. Im zweiten Quartal 2023 waren es noch 13,7%. Zuletzt gab nur eines der befragten Unternehmen an, seine Preise senken zu wollen. Im September stiegen die Preise, die russische Industriehersteller für ihre Produkte erhalten, laut Statistikbehörde Rosstat um 4,7% gegenüber dem Vormonat und um 16,7% im Jahresvergleich an. Am stärksten erhöhten sich die Erzeugerpreise in der Gewinnung von Bodenschätzen: Hier betrug das Plus 11% gegenüber August 2023 und 41,2% gegenüber September 2022. Vor allem der schwächelnde Rubel zwinge Hersteller zu Preiserhöhungen, sagt Volkswirt Alexander Schirow, der an der Russischen Akademie der Wissenschaften das Institut für volkswirtschaftliche Prognose leitet. Auch die jüngste Straffung der Geldpolitik durch die russische Zentralbank habe eine Rolle gespielt: Je höher der Leitzins, desto mehr müssten Hersteller für ihre Kredite bezahlen. / [**RBC**](http://link.kammer.ru/c/7/eyJhaSI6NjYxMDkyMTYsImUiOiJ5bDNxM2hreW9xZXJqN29nd3cybTgydHlnNzE0OWdzN0Bob29rLmludGVncm9tYXQuY29tIiwicmkiOiJjb250YWN0LTI1ZTMwYWU3ZTlmZGVjMTE4MmU1MDAwZDNhNDU1ODcwLWVkMTQ4OWRhNDM5MTQ4NjVhNmQ5Y2FjNWIyZTkzNDBiIiwicnEiOiJwMS1iMjMzMTQtNWRmZjg0NjllOGMwNGExMjhlMzIxMTc0MjkwNDRlNmYiLCJwaCI6bnVsbCwibSI6dHJ1ZSwidWkiOiIyNyIsInVuIjoiIiwidSI6Imh0dHBzOi8vZXVyMDYuc2FmZWxpbmtzLnByb3RlY3Rpb24ub3V0bG9vay5jb20vP3VybD1odHRwcyUzQSUyRiUyRnd3dy5yYmMucnUlMkZlY29ub21pY3MlMkYwOSUyRjExJTJGMjAyMyUyRjY1NGI5NWE1OWE3OTQ3MTVkMGJiNjdiMyZkYXRhPTA1JTdDMDElN0NrYW5ha293JTQwS0FNTUVSLnJ1JTdDZDBhOTU1NzIxZDQzNDViMTBmM2QwOGRiZTE1NDAzNjIlN0NmMDFlYmQ5ODc0MjQ0NDVlYTgyYWVkODU0MTBkMTAxMyU3QzElN0MwJTdDNjM4MzUxNTIzMjAwOTMzNjMyJTdDVW5rbm93biU3Q1RXRnBiR1pzYjNkOGV5SldJam9pTUM0d0xqQXdNREFpTENKUUlqb2lWMmx1TXpJaUxDSkJUaUk2SWsxaGFXd2lMQ0pYVkNJNk1uMCUzRCU3QzMwMDAlN0MlN0MlN0Mmc2RhdGE9SDNFN0ZDeFloJTJGMmJVQzQwMlZKQVdXdjBYOWpGbE04OVRtd2dTTVBuJTJGcFUlM0QmcmVzZXJ2ZWQ9MCZfY2xkZWU9aXJfNDRGaTQtZjY2R0dvWDd1Sm5mNHhKajQzcklQUGl6MHh3OVBLSnpDRDJSQ1VxRTFSZ1FGTjlnTUduSnBRTFZ3MGFRelVwMVRyZmdwOGNqeDNFRm9ISHQ0VVlDS25lUVFDSWx1dzlDdGMmcmVjaXBpZW50aWQ9Y29udGFjdC0yNWUzMGFlN2U5ZmRlYzExODJlNTAwMGQzYTQ1NTg3MC1lZDE0ODlkYTQzOTE0ODY1YTZkOWNhYzViMmU5MzQwYiZ1dG1fc291cmNlPUNsaWNrRGltZW5zaW9ucyZ1dG1fbWVkaXVtPWVtYWlsJnV0bV9jYW1wYWlnbj1NZWluZSUyMEFISy1Xb2NoZSUyMFZlcnNhbmQlMjBERSZlc2lkPTA0M2Q5MTg0LTBmN2UtZWUxMS04MTc5LTAwMGQzYWFhZWQxZSJ9/_kHwPcmOCAb0lgrfpVo2qQ) (RU)
10.11.2023
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