Ende des Gastransits
Nach dem Auslaufen des Transitvertrags mit der Ukraine stoppte der russische Gaskonzern Gazprom gestern früh seine Lieferungen über das Nachbarland in Richtung EU. Die Wiener Zeitung Der Standard schreibt vom „stillen Ende einer Ära“. Österreich habe „1968 als erstes westliches Land überhaupt Gas aus Russland bezogen“, damit sei es seit gestern „endgültig vorbei“.
Nach Einschätzung der Nachrichtenagentur Reuters hatte der erwartete Schritt gestern keine Auswirkungen auf Preise und Versorgung in den bisherigen europäischen Hauptabnehmerländern des russischen Gases, der Slowakei und Österreich. Anders dagegen in Moldau, das ebenfalls über die Ukraine von Russland aus mit Gas versorgt wurde. So musste die Republik ihre Stromversorgung größtenteils auf Importe aus Rumänien umstellen, die im laufenden Monat fast zwei Drittel des Bedarfs decken sollen. Bisher erhielt Moldau Strom von einem Wärmekraftwerk, das im abtrünnigen Gebiet Transnistrien mit russischem Transitgas betrieben wurde. Das Kraftwerk musste gestern auf Kohle umsteigen, deren Vorräte laut lokalen Medien bis zum 20. Februar reichen sollen. Außerdem müssen die rund 400.000 Bewohner der Region seit gestern ohne Heizung und warmes Wasser auskommen. Über die Dauer der Maßnahme war gestern nichts bekannt.
Der slowakische Versorger SPP versicherte, dass er alle Kunden, von der Großindustrie bis zu den privaten Verbrauchern, auch nach dem Wegfall des russischen Gases sicher versorgen könne. Zugleich wiederholte das Staatsunternehmen seine Warnung, dass der Umstieg auf alternative Gasquellen mit Kosten verbunden sei und die Gaspreise in Europa insgesamt steigen dürften. In kalten Wintern könnte es auch zu Gasknappheit und Versorgungsproblemen in ganz Europa kommen, so die Mitteilung. / [Reuters](https://www.reuters.com/business/energy/russia-halts-gas-exports-europe-via-ukraine-2025-01-01/) (EN), [RBC](https://www.rbc.ru/politics/01/01/2025/677552b09a7947d332cc3262) (RU), [Der Standard](https://www.derstandard.at/story/3000000251215/das-stille-ende-einer-196ra), [SPP](https://www.spp.sk/spp-sme-pripraveni-nasim-zakaznikom-garantujeme-plynule-a-bezpecne-dodavky-zemneho-plynu/) (EN)
Nach Einschätzung der Nachrichtenagentur Reuters hatte der erwartete Schritt gestern keine Auswirkungen auf Preise und Versorgung in den bisherigen europäischen Hauptabnehmerländern des russischen Gases, der Slowakei und Österreich. Anders dagegen in Moldau, das ebenfalls über die Ukraine von Russland aus mit Gas versorgt wurde. So musste die Republik ihre Stromversorgung größtenteils auf Importe aus Rumänien umstellen, die im laufenden Monat fast zwei Drittel des Bedarfs decken sollen. Bisher erhielt Moldau Strom von einem Wärmekraftwerk, das im abtrünnigen Gebiet Transnistrien mit russischem Transitgas betrieben wurde. Das Kraftwerk musste gestern auf Kohle umsteigen, deren Vorräte laut lokalen Medien bis zum 20. Februar reichen sollen. Außerdem müssen die rund 400.000 Bewohner der Region seit gestern ohne Heizung und warmes Wasser auskommen. Über die Dauer der Maßnahme war gestern nichts bekannt.
Der slowakische Versorger SPP versicherte, dass er alle Kunden, von der Großindustrie bis zu den privaten Verbrauchern, auch nach dem Wegfall des russischen Gases sicher versorgen könne. Zugleich wiederholte das Staatsunternehmen seine Warnung, dass der Umstieg auf alternative Gasquellen mit Kosten verbunden sei und die Gaspreise in Europa insgesamt steigen dürften. In kalten Wintern könnte es auch zu Gasknappheit und Versorgungsproblemen in ganz Europa kommen, so die Mitteilung. / [Reuters](https://www.reuters.com/business/energy/russia-halts-gas-exports-europe-via-ukraine-2025-01-01/) (EN), [RBC](https://www.rbc.ru/politics/01/01/2025/677552b09a7947d332cc3262) (RU), [Der Standard](https://www.derstandard.at/story/3000000251215/das-stille-ende-einer-196ra), [SPP](https://www.spp.sk/spp-sme-pripraveni-nasim-zakaznikom-garantujeme-plynule-a-bezpecne-dodavky-zemneho-plynu/) (EN)
03.01.2025
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