Die russischen Behörden haben beschlossen, die Nutzung des Messengerdienstes Telegram in Russland schrittweise einzuschränken. Dies bestätigte eine Quelle aus der IT-Branche und zwei Quellen aus zuständigen Behörden gegenüber der Wirtschaftszeitung RBC. Die russische Telekommunikationsaufsicht Roskomnadsor wird nach eigenen Angaben Telegram weiterhin schrittweise einschränken, um die Einhaltung der russischen Gesetzesvorschriften zu erzwingen. Laut Roskomnadsor kommt Telegram diesen Verpflichtungen weiterhin nicht nach.
Eine Quelle aus der Telekommunikationsbranche bestätigte gegenüber Forbes, dass am 9. und 10. Februar tatsächlich ein Rückgang des Telegram-Verkehrs in Russland verzeichnet wurde. Dieser Rückgang betraf demnach am Montag zunächst die russischen Regionen und erreichte am Dienstag auch Moskau und St. Petersburg. / RBC, Forbes (beide RU)