Eingefrorene RBI-Gelder

Die Summe der in Russland eingefrorenen Vermögenswerte der Raiffeisen Bank International (RBI) ist seit Ende September um 77 Mio. auf 477 Mio. Euro gewachsen. Das berichtet die russischsprachige Ausgabe des US-Magazins Forbes unter Berufung auf den Geschäftsbericht der österreichischen Großbank für das vergangene Jahr. Darin heißt es, dass 477 Mio. Euro aus Zahlungen von Emittenten lokaler Schuldtitel „derzeit aufgrund der bestehenden US- und EU-Sanktionen nicht an ausländische Investoren weitergeleitet werden können und daher bei der russischen Agentur für Einlagensicherung (Deposit Insurance Agency) deponiert werden müssen“. Die Gelder „stehen der Muttergesellschaft zur allgemeinen Verwendung nicht zur Verfügung“. Laut der Tageszeitung Vedomosti liegen die RBI-Gelder auf den sogenannten S-Konten. Seit März 2022 müssen westliche Unternehmen ihre in Russland erwirtschafteten Gewinne und Dividenden auf solche Sonderkonten einzahlen. / [Forbes](https://www.forbes.ru/investicii/506761-raiffeisen-ocenil-svoi-zamorozennye-v-rossii-na-scetah-s-sredstva-v-477-mln?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (RU)

24.02.2024

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