Einbruch beim LPG-Export
Von Januar bis Juni hat Russland 1,3 Mio. Tonnen Flüssiggase (LPG) exportiert, berichtet der Moskauer Branchendienst OMT Consult. Der Rückgang von 21,8% zum Vorjahreszeitraum dürfte mit dem LPG-Einfuhrverbot in die EU zusammenhängen, das Ende 2023 angekündigt wurde und am 20. Dezember 2024 in Kraft getreten ist. Im vergangenen Jahr hatten sich russische LPG-Exporteure verstärkt darum bemüht, ihren Absatz nach Zentralasien und China umzulenken. Auf China entfielen im ersten Halbjahr 2025 bei einem Volumen von 234.100 Tonnen 17,7% der Gesamtexporte. Nur knapp dahinter liegen Tunesien (230.300 Tonnen, 17,4%) und Afghanistan (229.200 Tonnen, 17,3%). Auf Platz vier folgt die Türkei (144.300 Tonnen, 10,9%) vor Belarus (93.300 Tonnen, 7%). Flüssiggase wie Butan oder Propan sind nicht zu verwechseln mit dem Flüssigerdgas LNG. / [RBC](https://www.rbc.ru/business/10/07/2025/686e7f4c9a79477dcbce7a4f?from=short_news) (RU)
12.07.2025
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