Details zu RBI-Rückzug

Die österreichische Raiffeisen Bank International (RBI) wird sich im Falle eines Verkaufs ihres Russlandgeschäfts nicht vollständig von der hiesigen Tochter trennen. „Die Basisannahme ist, dass wir 40 Prozent behalten müssen“, sagte Vorstandschef Johann Strobl bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen. Bis zu einem Verkauf werde man damit fortfahren, das Russlandgeschäft langsam zu reduzieren, so Strobl. Der Rückzug über einen Teilverkauf sei dadurch erschwert, dass er nicht nur mit Russland, Österreich und der Europäischen Zentralbank abgestimmt werden müsse, sondern auch der Zustimmung des US-Finanzministeriums bedarf. Zudem müsse RBI sich sicher sein, dass die russische Raiffeisenbank nach einem Teilverkauf nicht mit westlichen Sanktionen belegt werde, ergänzte der Manager. Für das 1. Halbjahr meldete die Bank einen Gewinn von 1,32 Mrd. Euro, von dem sie mehr als die Hälfte (716 Mio. Euro) in Russland und Belarus erzielte. / [Kurier](https://kurier.at/wirtschaft/rbi-arbeitet-weiter-am-russland-ausstieg/402930859), [Frank Media](https://frankmedia.ru/172500) (RU)

31.07.2024

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