China-Waren beschlagnahmt

Chinesische Logistikunternehmen klagen über Probleme beim Transit ihrer Lieferungen nach Europa durch Russland. Gegenüber der in Hongkong erscheinenden Tageszeitung South China Morning Post (SCMP) berichten Unternehmen von Beschlagnahmungen ihrer Ware durch russische Behörden. Grund dafür sei das im Oktober von Russland verschärfte Transitverbot für Dual-Use-Güter in Richtung Westen. Seitdem gingen die Transporte aus China zurück, manche Unternehmen trauen sich seit November nicht mehr, Waren durch Russland zu schicken. Von dem Verbot betroffen sind u. a. Elektromotoren, Radare und Navigationsgeräte. Laut der Wirtschaftszeitung RBC gelangen jeden Monat rund 80.000 Standardcontainer (TEU) Waren durch Russland über die Schiene nach Europa. Zum Vergleich: Die größten Containerschiffe der Welt haben eine Kapazität von rund 24.000 TEU. / [RBC](https://www.rbc.ru/politics/12/03/2025/67d12e259a794758a4c5935e) (RU), [SCMP](https://www.scmp.com/economy/china-economy/article/3301949/big-impact-russian-goods-seizures-cause-havoc-china-europe-rail-link) (EN), [Statista](https://de.statista.com/statistik/daten/studie/379264/umfrage/groesste-containerschiffe-nach-kapazitaet/)

13.03.2025

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