Russlands Erlöse aus Exporten von Brennstoffen sind im April gegenüber März um 4% auf 734 Mio. Euro pro Tag gestiegen. Das meldet der finnische Energie-Thinktank CREA, der monatlich Berichte zu den russischen Brennstoffexporten veröffentlicht. Die April-Erlöse waren die höchsten seit zweieinhalb Jahren, so der neue Bericht. Die Steigerung verdankte sich Zuwächsen bei Flüssiggas (LNG) und Pipelinegas, Ölprodukten sowie Kohle.
Die Exporte von Rohöl fielen dagegen wertmäßig um 9% auf 374 Mio. Euro pro Tag. Dabei kostete russisches Erdöl der Marke Urals laut CREA im April durchschnittlich 112,3 Dollar pro Barrel und damit 19% mehr als im März. Der Grund für die rückläufigen Öl-Erlöse war ein gesunkenes Exportvolumen. Drohnenangriffe auf die Infrastruktur hätten zu einem Rückgang der Rohölexporte per Schiff um 24% gegenüber März geführt, schreiben die Analysten. / CREA (EN)