Boden bei Banken-Rückzug erreicht
Westliche Banken haben ihr Russlandgeschäft auf ein Minimum heruntergefahren, berichten Analysten der Raiffeisen Bank International (RBI). Eine weitere Reduktion sei nur bei einem totalen Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen mit Russland möglich, so der Bericht. Demnach verringerte sich der Anteil Russlands am Engagement westlicher Banken in Zentral- und Osteuropa seit 2014 von 20% auf 4% im vergangenen Jahr. 2021 betrug die sogenannte „Exposure“ noch 10%. Die Analysten bemerken, dass die Russland-Exposure der Banken seit etwa Mitte 2023 nicht mehr sinkt. Gründe dafür seien der schwierige Rückzug aus Russland, die verbleibenden westlichen Unternehmen sowie der nach wie vor bestehende Handel der EU mit dem Land. So liefern europäische Unternehmen jeden Monat Waren im Wert von 2 Mrd. Euro nach Russland. 2021 waren es 7 Mrd. Euro. / [Raiffeisen](https://www.raiffeisenresearch.com/servlet/NoAuthLibraryServlet?action=viewDocument&encrypt=bce95f68-aa9d-4a4a-8727-972f1711c27c&mime=HTML&id=replaceme@bluematrix.com) (EN), [Frank Media](https://frankmedia.ru/191154) (RU)
31.01.2025
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