Das Bauvolumen in Russland belief sich im Zeitraum Januar bis März 2026 auf 2,91 Bio. Rubel (35 Mrd. Euro), das sind 10% weniger als im ersten Quartal des Vorjahres. Dies geht aus Daten der Statistikbehörde Rosstat hervor. Der Bau von Wohn- und Nichtwohngebäuden sowie von Ingenieurbauten (Straßen und Eisenbahnen, technische Versorgungsnetze) ging im Zeitraum Januar-März in allen Föderationsbezirken zurück.
Der stärkste Rückgang wurde in den Föderationsbezirken Nordwest (-18,4%), Ural (-15,1%) und Süd (-13,7%) verzeichnet. Ein deutlicher Rückgang war auch in den Föderationsbezirken Sibirien (-12,5%), Wolga (-8,7%) und Zentral (-7,6%) zu verzeichnen. Am geringsten fiel der Rückgang in den Föderationsbezirken Nordkaukasus (-2,5%) und Fernost (-1,6%) aus.
Von der Zeitung „Vedomosti“ befragte Experten führen den Rückgang des Bauvolumens auf ungünstige Wetterbedingungen und kalendarische Faktoren zurück, vor allem aber auf die geringe Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt vor dem Hintergrund des hohen Leitzinses und der Verschärfung der Bedingungen für vergünstigte Hypotheken. / Vedomosti (RU)