Auch Japan hat den Ölpreisdeckel auf russisches Öl gesenkt: Seit dem 12. September dürfen statt bisher 60 maximal 47,60 Dollar pro Barrel bezahlt werden. Die Preisobergrenze darf nur mit Sondergenehmigung des japanischen Finanzministeriums oder des Wirtschaftsministeriums überschritten werden. Für das Projekt Sachalin-2 bleibt die Ausnahme von der Ölpreisobergrenze bestehen, um die Energieversorgungssicherheit Japans zu gewährleisten. Im Juni hatte Japan – erstmals seit Februar 2023 – wieder Erdöl aus Russland importiert. Die Regierung in Tokio gab die Menge mit 70.000 Tonnen an. Im Juli hatte die Europäische Union im Rahmen ihres 18. Sanktionspakets gegen Russland einen dynamischen Ölpreisdeckel eingeführt. Damit sank die Preisobergrenze von 60 auf 47,60 US-Dollar pro Fass. / [BFM](
https://www.bfm.ru/news/583869), [Jap. Außenministerium](
https://www.mofa.go.jp/press/release/pressite_000001_01656.html) (EN), [TASS](
https://tass.ru/ekonomika/25033499), [RBC](
https://www.rbc.ru/rbcfreenews/6878ee969a7947070d9201db) (beide RU)