Außerbörslicher Devisenhandel

Russische Banken werden Devisen, die durch Gasexporte erwirtschaftet werden und auf Sonderkonten des Typs K landen, künftig im außerbörslichen Handel in Rubel umtauschen. Das ordnete die Zentralbank in Moskau gestern mit sofortiger Wirkung an. Die Moskauer Börse hatte den Handel mit US-Dollar und Euro sowie mit in den beiden Währungen abgerechneten Instrumenten am 13. Juni eingestellt. Damit reagierte der Finanzplatz auf die neuen Sanktionen des US-Finanzministeriums vom Vortag, die auch die nationale Clearing-Stelle NKZ und den Nationalen Zentralverwahrer NRD getroffen haben. Laut der russischen Zentralbank ist der außerbörsliche Handel von Euro und Dollar weiter möglich. Die Zentralbank kündigte an, die offiziellen Wechselkurse des US-Dollars und des Euros gegenüber dem Rubel fortan aufgrund von Informationen zu bestimmen, die sie von Banken sowie von digitalen Plattformen des außerbörslichen Handels erhalten werde. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6773467) (RU)

19.06.2024

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