AstraZeneca siegt vor Patentgericht

Das russische Gericht für geistiges Eigentum hat dem britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca in einem Generika-Streit mit dem lokalen Arzneimittelhersteller Axelpharm recht gegeben. Nach Angaben des Wirtschaftsmagazins RBC hatte Axelpharm im Sommer 2024 ein Nachahmerpräparat des von AstraZeneca patentierten Krebsmittels Tagrisso auf den Markt gebracht, obwohl das Patent bis 2032 gültig ist. Das russische Kartellamt FAS stufte das damals als Wettbewerbsverstoß ein und verhängte ein hohes Bußgeld gegen Axelpharm. Doch das Moskauer Unternehmen klagte dagegen und konnte sich in zwei Instanzen durchsetzen. Diese Urteile hob das Gericht für geistiges Eigentum nun auf und entschied zugunsten des internationalen Pharmakonzerns. Die Entscheidung kann noch vor dem Obersten Gericht angefochten werden. Im vergangenen Monat hatte die US-Firma Pfizer – offenbar als erster ausländischer Arzneimittelhersteller – einen Patentstreit in Russland gewonnen (wir berichteten im Morgentelegramm am 12. März). / RBCGerichtsentscheid (beide RU)

06.04.2026

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