Anzeichen für Yuan-Defizit

In Russland verdichten sich die Anzeichen für eine Knappheit an chinesischen Yuan. Wie die Wirtschaftszeitung RBC berichtet, brach die Kreditvergabe durch russische Banken in der chinesischen Landeswährung an Unternehmen im Juni um 28% gegenüber Mai ein. Insgesamt belief sich das Kreditvolumen noch auf 35 Mrd. Yuan, was 421 Mrd. Rubel (4,2 Mrd. Euro) entspreche, so der Bericht. Die Kreditvergabe in Rubel verringerte sich lediglich um 3,6%, wobei der Anteil der Devisen an den Krediten insgesamt von 8% im Mai auf 6% im Juni zurückging. Bis auf den saisonbedingt schwachen Januar seien es zuletzt im November 2023 weniger gewesen. Wegen der westlichen Sanktionen notieren Devisenkredite in Russland praktisch nur noch in Yuan. Auf Probleme der Banken bei der Versorgung mit Yuan deutet auch der große Spread beim Umtauschkurs zum russischen Rubel. Während ein Yuan gestern an der Moskauer Börse 11,9 Rubel kostete, waren es außerbörslich rund 12,7 Rubel. Das sei der größte Spread seit mindestens Januar 2014, so weit die Daten zurückreichen, stellt RBC fest. / RBC [1](https://www.rbc.ru/finances/12/08/2024/66b5f6639a7947cdb0db550a), [2](https://www.rbc.ru/finances/13/08/2024/66ba101e9a7947721d2f96eb) (RU)

13.08.2024

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