Aluminium im Visier
Die Europäische Union könnte im Rahmen ihres neuen Maßnahmenpakets gegen Russland auch russisches Aluminium sanktionieren. Das berichtet das Magazin Politico unter Verweis auf anonyme Diplomaten in Brüssel. Im Gespräch seien Einfuhrbeschränkungen bis zu einem kompletten Importstopp. Dadurch wäre auch die russische Energiewirtschaft betroffen, weil in der Herstellung von Aluminium bis zu 40% der Produktionskosten auf Energie entfallen. Das 13. Sanktionspaket der EU soll Berichten zufolge bis zum 24. Februar auf den Weg gebracht werden. Für schärfere Restriktionen gegen russisches Aluminium macht sich laut Politico insbesondere der europäische Branchenverband European Aluminium stark, der schätzt, dass 85% der russischen Aluminiumexporte bislang von den Sanktionen verschont geblieben seien. In den letzten Tagen hatten Medien wie die US-Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass die EU an ihrem 13. Sanktionspaket gegen Russland arbeite. Im Gespräch sind demnach weitere Finanz- und Handelsbeschränkungen sowie Maßnahmen gegen die Umgehung der bereits verhängten Sanktionen. / [Politico](https://www.politico.eu/newsletter/brussels-playbook/ursula-von-der-leyens-campaign-rules/) (EN), [Vedomosti](https://www.vedomosti.ru/politics/news/2024/01/23/1016336-es-mozhet-vklyuchit) (RU)
24.01.2024
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