Aeroflot mit Flugzeug-Defizit
Wegen Verzögerungen bei der Flugzeugproduktion drohen Russlands größter Fluggesellschaft Aeroflot Einbußen bei der Beförderungskapazität. Konzernchef Sergej Alexandrowskij rechnet für dieses Jahr mit einem Wegfall von 1 Mio. und im nächsten Jahr von 4 Mio. Plätzen in der gesamten Unternehmensgruppe, zu der auch die Airline Rossija und der Billigflieger Pobeda gehören. Verantwortlich für die Kapazitätseinbußen seien ausbleibende Lieferungen neuer Mittelstreckenflugzeuge der russischen Flugzeugtypen MS-21 und Superjet 100. Statt wie geplant 2024 und 2023 erhält Aeroflot die Flugzeuge erst 2025 und 2026. Sein Unternehmen werde die weggefallenen Kapazitäten durch eine intensivere Nutzung des bestehenden Flugparks kompensieren, sagte Alexandrowskij. 2024 werde die Aeroflot-Gruppe die ursprüngliche Zielmarke von 50 Mio. Passagiere um 3 Mio. übertreffen. / [RBC](https://www.rbc.ru/business/07/06/2024/6661edf79a79471bfa437f37) (RU)
11.06.2024
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