Abgabe auf West-Software
In Russland könnte eine Abgabe auf die Nutzung ausländischer Unternehmenssoftware eingeführt werden. Mit der Maßnahme will das Digitalministerium Unternehmen zum Umstieg auf einheimische Alternativen drängen. Trotz der von der Regierung angestrebten Importsubstitution würden viele russische Firmen weiterhin ausländische Programme nutzen und hätten inzwischen gelernt, auch Updates zu installieren, sagte Digitalminister Maxut Schadajew auf einer IT-Konferenz am Dienstag in Moskau. Um „einen Ausgleich zu schaffen“, prüfe sein Haus die Einführung einer Abgabe auf die Nutzung ausländischer Software. Im Gespräch seien auch wirtschaftliche Anreize wie Steuerentlastungen für Unternehmen, die auf russische Software umstellen. Bis zum Jahr 2030 müssen mindestens 80% der russischen Unternehmen, die in Schlüsselbereichen der Wirtschaft aktiv sind, auf einheimische Software umgestiegen sein. Das schreibt ein Präsidialdekret vom 8. Mai vor. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6729133) (RU)
29.05.2024
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