Zement-Flut aus Belarus

Der Verbrauch von Zement in Russland belief sich in den ersten acht Monaten des Jahres auf 41,4 Mio. Tonnen, 9,2% weniger als im Vorjahreszeitraum. Das berichtet der Branchenverband Sojuszement. Die Importe beliefen sich auf 2,6 Mio. Tonnen, womit ihr Anteil am Verbrauch von 6% auf 6,6% stieg. Größter Lieferant ist Belarus, das seit 2022 nicht mehr in die EU exportieren kann.

Das Moskauer Beratungsunternehmen SMPro beziffert die Importe aus Belarus auf 2,39 Mio. Tonnen im vergangenen Jahr und auf 1,6 Mio. Tonnen in den ersten acht Monaten 2025. Bis 2027 könnte die Menge auf 7 Mio. Tonnen steigen, prognostiziert SMPro. In Zentralrussland und im Nordwesten des Landes würde Zement aus Belarus dann mehr als ein Drittel des Verbrauchs abdecken, schätzen die Analysten. Weitere wichtige Lieferanten von Zement nach Russland sind Kasachstan und der Iran.

Die russischen Exporte von Zement lagen 2012 bei 1,4 Mio. Tonnen und stiegen in den anschließenden drei Jahren auf knapp unter 2 Mio. Tonnen. Danach bewegten sie sich durchgehend zwischen 1,0 Mio. und 1,3 Mio. Tonnen. Bei den Importen schwanken die Volumina stärker (siehe Grafik). / Kommersant [1](https://www.kommersant.ru/doc/7891517), [2](https://www.kommersant.ru/doc/8060135) (RU)

02.10.2025

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