Weniger Schengen-Anträge in Deutschland
Im vergangenen Jahr stellten russische Staatsbürger ihre Anträge für Schengen-Visa größtenteils in den Konsulaten Italiens, Spaniens und Frankreichs, wobei insbesondere die Italiener selten „Nein“ sagten, wie Daten der Europäischen Kommission zeigen (siehe Grafik). Deutsche Konsulate lehnten in etwa jeden fünften der 19.300 Anträge aus Russland ab. Im Vorjahr hatten sie 38.800 von 48.900 Anträgen akzeptiert. Im Schnitt aller EU-Länder betrug die Ablehnungsquote 10,6%, 2022 waren es 10,2%. Insgesamt beantragten Russen im vergangenen Jahr 520.400 Schengen-Visa, nach 687.200 im Vorjahr. 2019, vor der Covid-Pandemie, waren es 4,1 Mio. und 2014 sogar 5,8 Mio., bei niedrigen Ablehnungsquoten von 1,5% bzw. 0,9%. / [EU](https://home-affairs.ec.europa.eu/policies/schengen-borders-and-visa/visa-policy/short-stay-visas-issued-schengen-countries_en) (EN), [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6693595) (RU), [RBC](https://www.rbc.ru/politics/28/05/2024/6650a7999a79477002c7efd6) (RU)
30.05.2024
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