Weniger Lecks, größere Beute

Unternehmen in Russland haben dieses Jahr mehr persönliche Daten russischer Nutzer veruntreut als 2023, ergab eine Studie des russischen Datenleck-Analysten DLBI. Die Zahl der Datenlecks ist hingegen rückläufig. Demnach flossen in den ersten neun Monaten 286 Mio. unikale Telefonnummern und 96 Mio. E-Mail-Adressen unerlaubt aus den Datenbanken ab. Im Vorjahreszeitraum waren es insgesamt 213 Mio. Datensätze. Mehr als ein Drittel der Kontaktdaten stammte von Kunden von Onlinehändlern (siehe Grafik). Da es in Russland zu Beginn des Jahres 258 Mio. aktive SIM-Karten gab, dürfte so gut wie jeder Bewohner Russlands betroffen sein, stellt die Tageszeitung Izvestia fest. Woher so viele Telefonnummern geleakt sein könnten, führt sie nicht aus. Die geleakten Daten verteilen sich dieses Jahr auf 110 Lecks. 2023 waren es zu diesem Zeitpunkt 143. Die meisten Fälle ereigneten sich im Finanzsektor (42%) und der Unterhaltungsbranche (28%). / [Izvestia](https://iz.ru/1777464/natala-ilina-sofia-prohorcuk/kak-tec-dat-v-2024-m-v-set-popalo-286-mln-nomerov-rossian) (RU)

24.10.2024

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