Weniger Exit-Verkäufe und IPO

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Im vergangenen Jahr hat es in Russland 290 Fusionen und Übernahmen (M&A) mit einem Gesamtvolumen von 28 Mrd. Dollar gegeben, berichtet die Unternehmensberatung Kept. Nur im Jahr 2010 war der Markt mit 266 Transaktionen kleiner. Gemessen am Volumen war der Wert von 2025 der niedrigste seit mindestens 2005, dem Jahr des ersten M&A-Jahresberichts von Kept, das damals noch die Russlandtochter von KPMG war.

Der russische M&A-Markt hatte sich bis 2021 positiv entwickelt (siehe Grafik). 2022 gab es 682 Geschäfte mit einem Volumen von insgesamt 42 Mrd. Dollar. Viele der Transaktionen seit Beginn des militärischen Konflikts zwischen Russland und der Ukraine und der Verschärfung der Russland-Sanktionen entfielen auf die Rückzüge westlicher Unternehmen. 2024 gab es 376 Geschäfte mit einem Volumen von 44,1 Mrd. Dollar. Rückzugsverkäufe spielen eine immer kleinere Rolle für den Markt. 2023 gab es laut Kept noch 111 Exit-Deals, 2024 waren es 63 und im vergangenen Jahr nur noch 23. Zu den weiteren Gründen für den M&A-Rückgang auf ein Rekordtief zählen die Analysten den hohen Leitzins und die Abkühlung an der Börse. 2025 gab es an russischen Börsen nur acht Erst- und Zweitplatzierungen (IPO und SPO) von Aktien, 2024 waren es 20. / RBC (RU)



05.03.2026

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