Vorbeugende Anmeldungen

Immer wieder sorgen ausländische Unternehmen in russischen Medien für Schlagzeilen, weil sie sich die Rechte an ihren Marken im Land sichern. Ende April war das zum Beispiel bei den US-amerikanischen Techkonzernen Intel und Microsoft der Fall. Wie eine Statistik der staatlichen russischen Bank VTB zeigt, gab es im vergangenen Jahr fast 12.000 solcher Markenanmeldungen von ausländischen Unternehmen, was deutlich mehr als im Vorkrisenjahr 2021 war (siehe Grafik). Ein Grund für die Häufung ist, dass die Markenrechte in Russland nach drei Jahren Nichtnutzung angefochten werden können. Da sich einige Unternehmen nach 2022 aus dem Land zurückzogen, versuchen sie nun mit neuen Anmeldungen dem Verlust ihrer Marken innerhalb Russlands vorzubeugen, erklären Experten gegenüber der Wirtschaftszeitung Kommersant. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7714991) (RU)

20.05.2025

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