Problemkredite belasten Banken

Im August haben 68 der 306 Banken in Russland Verluste verzeichnet, berichtet die Zentralbank. Das waren 13 mehr als im Vormonat. Ihre Verluste summierten sich auf 229 Mrd. Rubel, umgerechnet rund 2,5 Mrd. Euro. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber August 2023 und 2024, aber noch weit entfernt von dem Wert des Krisenjahrs 2022 (siehe Grafik).

Der Hauptgrund für die höheren Verluste sind höhere Rückstellungen infolge eines steigenden Kreditausfallrisikos, erklären Experten. Das Volumen der Rückstellungen stieg im Vergleich zum Juli um insgesamt 67 Mrd. Rubel (0,7 Mrd. Euro). Weitere Faktoren waren sinkende Nettozinserträge der Banken, die im Monatsvergleich um 36 Mrd. Rubel (0,4 Mrd. Euro) zurückgingen, sowie eine um 33 Mrd. Rubel (0,35 Mrd. Euro) gestiegene Steuerlast.

Insgesamt schrieben die russischen Banken auch im August grüne Zahlen. Der Nettogewinn der Branche, also die Gewinne der profitablen Banken abzüglich der Verluste der übrigen, belief sich auf 203 Mrd. Rubel (2,2 Mrd. Euro). / [Izvestia](https://iz.ru/1977840/evgenii-grachev/usvoit-uron-poteri-ubytochnyh-bankov-vyrosli-vtroe-za-god)  (RU)

04.11.2025

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