Onlinebetrug statt Kartenklau

Russische Bankkunden sind im vergangenen Quartal insgesamt um den Rekordbetrag von 9,3 Mrd. Rubel (84 Mio. Euro) betrogen worden, berichtet die Zentralbank. Damit war der Schaden beinahe doppelt so groß wie im vorangegangenen Quartal. Ein Grund für den auffälligen Anstieg sind neue Erfassungsmethoden, wie die Zentralbank erklärt. Experten vermuten darüber hinaus, dass die Betrüger ihre Aktivitäten von Kartenzahlungen auf weniger kontrollierte Bereiche verlagert haben. Zuletzt war die Schadenssumme vor allem im Telebanking, wozu Bankdienstleistungen im Internet oder über das Handy gehören, sowie im Echtzeit-Überweisungssystem der Zentralbank SBP gestiegen (siehe Grafik). In beiden Bereichen meldeten die Banken im vergangenen Quartal mit 3,84 Mrd. und 2,84 Mrd. Rubel (35 Mio. bzw. 26 Mio. Euro) neue Rekordschadenssummen. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7363237) (RU)

12.12.2024

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