Moskau am stärksten abhängig

Arbeitsmigranten stellen fast ein Drittel der arbeitenden Bevölkerung Moskaus, berichtet die Wirtschaftszeitung Vedomosti, die verschiedene Quellen zur Migration nach Russland auswertete. Bis auf das Leningrader Gebiet ist der Migrantenanteil an der regionalen Arbeitskraft im Rest des Landes deutlich geringer (siehe Grafik). Bei den auffällig hohen Zahlen für das Leningrader Gebiet dürfte es sich allerdings um ein Missverständnis seitens Vedomosti handeln. In einem anderen Artikel spricht das Blatt unter Verweis auf Daten des Innenministeriums mit Stand vom 30. Juni von insgesamt rund 600.000 Arbeitsmigranten in St. Petersburg und im Leningrader Gebiet. Eine aktuelle [Studie](https://1economic.ru/lib/120360) von Wissenschaftlern mehrerer St. Petersburger Universitäten beziffert den Anteil der Migranten an der Arbeitskraft im Gebiet auf „mehr als 10%“. Dafür liegt der Anteil der „Zugezogenen“, also nicht im Gebiet geborenen, überwiegend russischen Staatsbürger tatsächlich bei 55% der arbeitenden Bevölkerung. / Vedomosti [1](https://www.vedomosti.ru/economics/articles/2024/10/14/1068409-mintrud-predlagaet-reformirovat-sistemu-privlecheniya-migrantov), [2](https://spb.vedomosti.ru/economics/articles/2024/08/07/1054306-v-peterburge-i-lenoblasti-v-i-polugodii-zafiksirovali-pritok-trudovih-migrantov) (RU)

15.10.2024

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