Mehr unerlaubte Überweisungen
Laut russischer Zentralbank führten Betrüger im vergangenen Jahr in Russland 1,17 Mio. Überweisungen von Konten ihrer Opfer aus, 33% mehr als 2022. Die erbeutete Summe stieg nur um 11,5% auf insgesamt 15,8 Mrd. Rubel (157 Mio. Euro). An die Bankdaten der Kunden gelangten die Betrüger u. a. durch Telefonanrufe. Am weitesten verbreitet sind vermeintliche Anrufe von Bankmitarbeitern, die nach Kreditkartendaten fragen, gefolgt von Angeboten zu Geldanlagen. Die in der Grafik dargestellte Altersverteilung bezieht sich auf die eingangs erwähnten Betrugsfälle im Internet allgemein.Aktuelle Zahlen zur Situation in Deutschland liegen aus Bayern vor. Das dortige Landeskriminalamt schätzt, dass Telefonbetrüger vergangenes Jahr bei steigenden Fallzahlen allein im Freistaat rund 24 Mio. Euro erbeuteten. Davon entfielen 13,5 Mio. Euro auf sogenannte Schockanrufe und Enkeltrick-Anrufe, mit denen die Telefonbetrüger vor allem auf ältere Personen abzielen. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6552333) (RU), [Russ. Zentralbank](https://cbr.ru/press/event/?id=18419) (RU), [Merkur](https://www.merkur.de/bayern/telefonbetrueger-2023-in-bayern-betraege-in-millionenhoehe-anstieg-von-enkeltrick-faellen-92863093.html)
09.04.2024
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