Armut im freien Fall

Die russische Armutsquote belief im vergangenen Jahr auf 7,2%, so Daten der Statistikbehörde Rosstat. Der Rückgang zum Vorjahr um 1,1 Prozentpunkte verdankt sich den gestiegenen Einkommen, erklärte Rosstat. Vizepremier Tatjana Golikowa betonte, dass der Anteil der Armen an der Bevölkerung heute so gering ist wie noch nie in der neueren russischen Geschichte. Im Vorkrisenjahr 2021 lag die Quote bei 11,1%. Als arm gelten Personen, deren monatliche Einkommen unter der von Rosstat berechneten Armutsgrenze liegen. Im vergangenen Jahr waren das im landesweiten Durchschnitt 15.500 Rubel, umgerechnet 164 Euro. Vor 2022 orientierte sich die Armutsgrenze am anders berechneten Existenzminimum. 2021 belief es sich monatlich auf 11.650 Rubel, was damals 134 Euro entsprach. Die entsprechenden Werte für 2012 waren 6300 Rubel bzw. 158 Euro. / [KP](https://www.kp.ru/daily/27677/5066333/), [RBC](https://www.rbc.ru/economics/06/03/2024/65e854769a7947351c3e3d4d), [Banks Today](https://bankstoday.net/last-articles/prozhitochnyj-minimum-i-potrebitelskaya-korzina-kak-na-segodnyashnij-den-svyazany-eti-dva-ponyatiya), [Kursvaliut.ru](https://www.kursvaliut.ru/%D1%81%D1%80%D0%B5%D0%B4%D0%BD%D0%B8%D0%B9-%D0%BE%D0%B1%D0%BC%D0%B5%D0%BD%D0%BD%D1%8B%D0%B9-%D0%BA%D1%83%D1%80%D1%81-%D0%B7%D0%B0-%D0%BC%D0%B5%D1%81%D1%8F%D1%86) (alle RU)

24.04.2025

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